Ein Setra Reisebus fährt auf einer Bergstraße durch eine bewaldete Landschaft.

Nachhaltigkeit & Innovation

Wir bringen Verantwortung auf die Straße

Als einer der führenden Bushersteller weltweit sehen wir es als unsere Aufgabe, die Transformation und Dekarbonisierung unserer Branche voranzutreiben. Nachhaltigkeit ist für uns deshalb kein Zusatzthema, sondern zentraler Treiber unseres Handelns – mit Blick auf Umwelt, Gesellschaft und Menschen weltweit.

Aus diesem Anspruch heraus verfolgen wir ein klares Ziel: Wir wollen zu mehr Verkehrssicherheit, Ressourcenschonung und lokal CO₂e-freier Busmobilität beitragen. Dafür setzen wir auf eine klare Produkt-Roadmap, arbeiten an verantwortungsvoller Wertschöpfung und nehmen unsere soziale Verantwortung entlang der Lieferkette wahr. Konkret fokussieren wir uns auf vier Kernthemen, in denen wir gezielte Maßnahmen ergreifen und Fortschritt vorantreiben.

Mercedes-Benz eCitaro Elektrobus in einer begrünten urbanen Umgebung vor einem modernen Bürogebäude.

Verantwortungsvolle Mobilität

Ein Mercedes-Benz eCitaro Elektrobus an einer Bushaltestelle in städtischer Umgebung.

Zu sicherer und CO₂e-freier Busmobilität beitragen.

Wir entwickeln Busmobilität weiter: Bis 2030 planen wir lokal CO₂e-freie Antriebe in allen Produktsegmenten und im europäischen Stadtbussegment wollen wir ab 2030 ausschließlich lokal CO₂e-freie Neufahrzeuge auf die Straße bringen. Zusätzlich schaffen wir Transparenz zu den Umwelteigenschaften unserer Fahrzeuge durch standardisierte Umweltproduktdeklarationen und arbeiten mit „Vision Zero“ auf eine klare Ambition hin: null Unfälle mit unseren Bussen.

Klima & Umwelt

Ein elektrischer Mercedes-Benz Überlandbus eIntouro fährt durch eine Küstenlandschaft bei Sonnenuntergang.

CO₂e-Emissionen und Ressourcenverbrauch in unserer Produktion und Lieferkette reduzieren.

Wir wollen die Emissionen (Scope 1 und 2) unserer eigenen Produktionsstandorte bis zum Jahr 2030 um 42 % gegenüber 2021 reduzieren und die verbleibenden Emissionen kompensieren. Darüber hinaus streben an, Ressourcen effizient zu nutzen, verantwortungsvoll mit Wasser umzugehen sowie Abfälle zu reduzieren und – wann immer möglich – zu vermeiden.

Neben unseren eigenen Emissionen nehmen wir auch die Emissionen entlang unserer Lieferkette in den Blick: Gemeinsam mit unseren direkten Lieferanten wollen wir erreichen, dass unsere Produkte und Dienstleistungen in Europa und den USA bis 2039 CO₂e-neutral sind. Weltweit wollen wir dieses Ziel bis 2050 erreichen.

Kreislaufwirtschaft

Eine Person prüft Fahrzeugteile für Wiederverwendung und Ersatzteilmanagement in einem Lager der Servicemarke OMNIplus.

Lebenszyklen verlängern und Ressourcen im Kreislauf halten.

Kreislaufwirtschaft beginnt bereits weit vor der Produktion des Fahrzeugs. Mit Ecodesign- und Recycling-Ansätzen, Batterie-Rework, Second-Life-Anwendungen und mehr als 3.000 Reman-Teilen tragen wir dazu bei, den Wert von Materialien und Komponenten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu erhalten.

Menschenrechte

Eine Gruppe von vier Mitarbeitenden von Daimler Buses stehen in einer Werkstatt vor einem Omnibus.

Menschenrechtliche Sorgfaltspflichten entlang der Wertschöpfungskette erfüllen.

Soziale Verantwortung heißt für uns, Menschenrechte für unsere Mitarbeitenden weltweit und alle Menschen entlang der Lieferkette zu achten. Kinderarbeit, Zwangsarbeit, moderne Sklaverei und andere Menschenrechtsverletzungen lehnen wir entschieden ab und erwarten das auch von unseren Partnern. Mit unserem Human Rights Compliance Management System prüfen wir Risiken systematisch, bewerten Lieferanten einheitlich und schaffen Transparenz, um bei Bedarf gezielt Abhilfe zu leisten.

Innovation: eine Buslänge voraus

Ein Mitarbeiter arbeitet ein einem digitalen 3D-Modell auf dem Laptop in einer Entwicklungsumgebung bei Daimler Buses.

Software-Updates per Funk, 3D-Druck für Ersatzteile, digitale Zwillinge für Busse und Assistenzsysteme, die Unfälle verhindern können: So gestalten wir die Busmobilität von morgen. Mit unseren Innovationen wollen wir die Transformation nicht nur vorantreiben, sondern wir wollen sie anführen. Für Verkehrsunternehmen, Reiseanbieter, Fahrgäste und unsere Mitarbeitenden.

Digitalisierung

Wie lassen sich Fahrzeuge und Prozesse kontinuierlich verbessern? Dafür nutzen wir digitale Zwillinge. Unser Ziel ist, jeden Bus über seinen gesamten Lebenszyklus digital abzubilden. So können Daten aus Entwicklung, Produktion und Betrieb genutzt werden, um Abläufe zu verbessern, Fehler frühzeitig zu erkennen und Fahrzeuge gezielt weiterzuentwickeln.

Datenanalysen und Künstliche Intelligenz unterstützen uns dabei, große Datenmengen auszuwerten und daraus Erkenntnisse für verbesserte Fahrzeuge und digitale Services zu gewinnen.

Vernetzte Busse

Unser Angebot endet nicht mit der Auslieferung eines Fahrzeugs. Mit Over-the-Air Updates (OTA) können Software-Aktualisierungen direkt auf unterstützte Fahrzeuge übertragen werden. Ganz ohne Werkstattaufenthalt.

Vorteile für Betreiber:

  • weniger ungeplante Ausfallzeiten
  • höhere Fahrzeugverfügbarkeit
  • schnellere Bereitstellung neuer Funktionen
  • digitale Fahrzeugüberwachung und Telediagnose
  • bessere Planbarkeit von Wartungsmaßnahmen

Sicherheit

Unser Anspruch ist es, Mobilität nicht nur nachhaltiger, sondern auch sicherer zu machen. Fahrerassistenzsysteme unterstützen Fahrerinnen und Fahrer dabei, kritische Situationen frühzeitig zu erkennen und Unfälle zu vermeiden. Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung dieser Assistenzsysteme.

Ganzheitliche Elektromobilität

Wir betrachten Elektromobilität als Gesamtsystem aus Fahrzeug, Ladeinfrastruktur, digitalen Diensten und Betriebskonzepten. Mit unserem eMobilitäts-Ökosystem unterstützen wir Verkehrsunternehmen dabei, den Umstieg auf lokal CO₂e-freien ÖPNV erfolgreich zu mitzugestalten.

Rechtlicher Hinweis zu aktiven Sicherheits-Assistenz-Systemen: Notbremssysteme und andere Sicherheits-Assistenz-Systeme können den Fahrer unterstützen und bei kritischen Fahrsituationen unter optimalen Bedingungen, innerhalb der Systemgrenzen die Unfallschwere mildern oder Unfälle vermeiden. Der Fahrer hat jedoch unabhängig davon die Pflicht, sein Fahrverhalten und insbesondere seine Geschwindigkeit an die Verkehrs- und Wetterbedingungen anzupassen und stets aufmerksam zu sein. Dies gilt insbesondere bei Sondersituationen wie z. B. vereiste oder nasse Fahrbahn, Regen, Seitenwind, schlechte Sicht, Schneefall, Nebel, etc. Folglich hat der Fahrer als Lenker des Fahrzeugs zu jeder Zeit die Verantwortung für das ganze Fahrgeschehen und darf sich nicht ausschließlich auf die Sicherheits-Assistenz-Systeme verlassen.

Assistenzsysteme können nur die Fahrzeugführenden unterstützen. Die Fahrzeugführenden sind immer voll verantwortlich für das sichere Steuern des Fahrzeugs.

Fragen zur Nachhaltigkeit bei Daimler Buses:

Mit welchen standortspezifischen Maßnahmen reduziert Daimler Buses CO₂e-Emissionen und den Ressourcenverbrauch in der Produktion?
  • Grünstromverträge für alle europäischen Werke seit 2022
  • bis 2030 sollen alle Produktionsstandorte weltweit grünen Strom nutzen, mindestens 55 % der genutzten Energie aus erneuerbaren Quellen stammen
  • eigene PV-Anlagen an mehreren Standorten mit insgesamt rund 6.000 MWh Strom pro Jahr
  • Ziel ist es, die Werke in Mannheim und Ligny-en-Barrois bis 2030 vollständig mit Fernwärme aus erneuerbaren Energiequellen zu versorgen
  • „Nass-in-Nass“-Lackierprozess im Werk Neu-Ulm für weniger Energie- und Wasserverbrauch, Emissionen flüchtiger organische Verbindungen (VOC-Emissionen) und Abfall
  • Wasseraufbereitung am Produktionsstandort Hoşdere zur Wiederverwendung in Produktionsprozessen
Wie begleitet Daimler Buses Verkehrsbetriebe auf dem Weg zu einem lokal CO₂e-freiem Busbetrieb?

Mit dem eCitaro für den Stadtverkehr und dem batterieelektrischen eIntouro für Überlandstrecken bietet Daimler Buses bereits lokal CO₂e-freie Lösungen für unterschiedliche Einsatzbereiche. Bis 2030 plant das Unternehmen, einen im Fahrbetrieb CO₂e-freien Reisebus anzubieten. Darüber hinaus unterstützt der Bushersteller mit seiner Tochtergesellschaft Daimler Buses Solutions Kundinnen und Kunden ganzheitlich bei der Umstellung auf Elektrobusflotten.

Was passiert mit Hochvoltbatterien, wenn ihre Leistung nachlässt?

Je nach Zustand können Hochvoltbatterien aufbereitet werden, um den Fahrzeuglebenszyklus zu verlängern. Zusätzlich prüft Daimler Buses Second-Life-Anwendungen, etwa den Einsatz als stationäre Speicher, die Energie zwischenspeichern und Ladeinfrastrukturen unterstützen können.

Wie setzt Daimler Buses menschenrechtliche Sorgfalt in der Lieferkette um?

Das Human Rights Compliance Management System unterstützt Daimler Buses dabei, seine menschenrechtliche Sorgfaltspflicht systematisch zu erfüllen. Zudem bewertet das Unternehmen seine Lieferanten im Beschaffungsprozess und prüft kritische Rohstoffe gezielt per Supply Chain Assessments. Gemeinsam mit den Partnern leitet Daimler Buses bei Bedarf Maßnahmen ab, um Verbesserungen anzustoßen.

Wie verankert Daimler Buses das Thema Nachhaltigkeit im Unternehmen?

Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil der Geschäftsstrategie von Daimler Buses: Das Unternehmen bewertet die Auswirkungen seines Handelns auf Umwelt und Gesellschaft genauso wie Marktanteile oder Gewinne. Deshalb hat sich Daimler Buses klare Ziele gesetzt, diese in konkrete Maßnahmen übersetzt und überprüft kontinuierlich die Fortschritte.